Salzteig-Schalen mit zarten Pflanzenabdrücken

Mit Mehl, Salz und zwei Zweigen Rosmarin entstehen in zwanzig Minuten zeitlose Schälchen für Schmuck oder Schreibtischkleinigkeiten.

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10/29/20262 min read

Man braucht keine Töpferscheibe und keinen Brennofen, um schöne Formen in den Händen zu halten. Wenn an einem späten Nachmittag die Lust auf ein gemeinsames Projekt erwacht, reicht oft ein Griff in den Vorratsschrank. Mehl, feines Speisesalz und lauwarmes Wasser genügen vollkommen, um gemeinsam am Küchentisch etwas Langlebiges zu formen.

Die richtige Mischung für feine Oberflächen

Für zwei bis drei kleine Schalen genügen zwei Tassen Weizenmehl, eine Tasse Speisesalz und eine knappe Tasse lauwarmes Wasser. Ein kleiner Schuss Pflanzenöl sorgt dafür, dass die Masse geschmeidig bleibt und sich samtig anfühlt. Alles wird in einer Rührschüssel zu einer Kugel verknetet und anschließend mit dem Nudelholz gleichmäßig auf Backpapier ausgerollt.

Natürliche Strukturen sanft eindrücken

Nun kommen kleine Fundstücke zum Einsatz: ein Zweig Rosmarin, Salbeiblätter oder kleine Farne vom letzten Spaziergang. Die Blätter werden sanft mit den Fingern auf den Teig gelegt und mit der Teigrolle leicht eingedrückt, bevor man sie vorsichtig wieder abzieht. Mit einem Trinkglas sticht man runde Kreise aus und legt sie in kleine Müslischalen, damit sie beim Trocknen ihre sanft geschwungene Form annehmen.

Ruhiges Trocknen ohne Ofenhitze

Um unschöne Risse zu vermeiden, trocknen die Schalen am besten zwei Tage an der Luft auf einem warmen Fensterbrett. Liebevoll verpackt mit einem Streifen Packpapier und etwas Leinengarn werden daraus ruhige, persönliche Mitbringsel ganz ohne Perfektionsdruck.